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Aktuelles

ONKOPLUS – Aktuelles aus dem Labor

Juli 2020

Lymphozytengranulierungsindex LGI Aussage: Infektanfälligkeit für Viren, darunter COVID-19
Messung:
1. Anzahl der Leukozyten
2. Anzahl der Lymphozyten
3. Anzahl der Lymphozyten Granula
4. Messung der Lymphozyten Granula nach Verteilung in der Zelle und Granuladichte.

Die Messung wird rechnerisch und visuell benotet:
Note 1: keine Therapie notwendig
Note 2: keine Therapie notwendig
Note 3: Therapie mit Careimmun
Note 4: Pascoleucyn Injektopas 2 x wöchentlich für vier Wochen, dann Kontrolle
Note 5: Pascoleucyn Injektopas 2 x wöchentlich für vier Wochen, dann Kontrolle
Note 6: Misteltherapie niedrig dosiert, zum Beispiel Abnoba Viscum Fraxini 0,02 für vier Wochen 2 x wöchentlich, dann Kontrolle.

Kosten
3683A: Färbung eines Blutaustriches. 16,76 €
3670A: Leukozytenzahl 4,02 €
Euro 20,78

In COVID-19 – Zeiten denken Sie bitte auch an die Vorsorge für ihre Patienten.
Wir empfehlen den Lymphozytengranulierungsindex nicht nur für Krebspatienten, sondern für alle Patienten, insbesondere für die Risikogruppe über 60 Jahre oder unter Chemotherapie, Bestrahlungstherapie.
Ein funktionierendes Immunsystem ist unerlässlich in diesen Pandemiezeiten!
Dr. med. Richard Wagner

Juni 2020

Es gibt verschiedene Studien, die Vorhersage Marker für einen schweren Verlauf der COVID-19-Infektion untersuchen. In mehreren Publikationen wird jetzt davon berichtet, dass insbesondere das Interleukin-6, ein spezieller Immunwert bei all den Patienten erhöht gewesen ist, die einen schweren Verlauf der Infektion hatten und beatmet werden mussten.
Tobias Herold, MD et.al.
Elevated levels of Il-6 an CRP predict the need for mechanical ventilation. Journal of Allergy of Clinical Immunologie 18.5.20.
Es hat sich gezeigt, dass das Interleukin-6 durch die Misteltherapie gesenkt werden kann, daran sollte man bei einer Misteltherapie auch denken! Es handelt sich dabei um eine positive Nebenwirkung der Misteltherapie, die hilfreich ist für unsere Patienten, die unter Chemotherapie und Bestrahlung ja sowieso zur Risikogruppe für COVID-19 zählen. Also ein weiteres Argument für eine Misteltherapie!


Februar 2020

Vorgehen bei metastasierenden Carcinomen:
Nach 35 Jahren Praxis und 25 Jahren Erfahrung im Labor Onkobrain empfehle ich bei metastasierenden Carcinome folgende Vorgehensweise:
1. Misteldifferenzierungstest zur Grundaustestung der wirksamen Misteltherapie.
2. Onkoimmuntest um zu prüfen, ob die Misteltherapie durch eine andere Substanz verstärkt werden kann.
3. Comet Assay-Test zur Abschätzung der Progredienz. Auch zur Abschätzung der Stärke der Misteltherapie, je höher der Comet Assay ausfällt, desto aggressiver muss die Misteltherapie sein.
4. Infusiodiff um auszutesten, ob die Mistel intravenös oder aber auch Vitamin C-Infusionen als zusätzliche Verstärkung wirken können.
Daraus ergeben sich folgende Therapiemöglichkeiten.
a. 3 x wöchentlich Mistel wie bislang, eine Verstärkung der Misteltherapie durch andere Substanzen ist nicht möglich.
b. Montag und Freitag Misteltherapie, am Mittwoch z.B. Helleborus
c. 3 x wöchentlich Misteltherapie und Helleborus in einer Spritze an eventuell 2 verschiedenen Stellen zu injizieren.
Das Labor gibt einen Hinweis, ob diese neue Verfahrensweise Erfolg versprechend ist.
Herzliche Bitte:
Wir möchten ganz herzlich darum bitten, die Anforderungsbögen für unser Labor sorgfältig auszufüllen. Immer wieder fehlen wichtige Angaben. Wir können es beim Umfang der eingehenden Blutproben nicht mehr leisten, laufend zurückzurufen. Bitte geben Sie bei einer Chemotherapie auch das Präparat an, ebenso bei einer Antikörpertherapie oder Immuntherapie. Bei bestehender Misteltherapie ist natürlich das Präparat wichtig, gleichzeitig aber auch den Spritzrhythmus und die Stärke der Misteltherapie. Mit herzlichen kollegialen Grüßen, herzlichen Dank für die Zusammenarbeit zum Wohle unserer schwerkranken Patienten.



Januar 2017

Die Iscador AG Deutschland (Nachfolge der Weleda AG für die Vertreibung des Präparates Iscador) teilt im Januar 2017 mit, dass die Firma Mundipharma GmbH im Januar drei Mistelpräparate anbieten wird, die auf anthroposophischer Grundlage beruhen.
Die Zulassung für diese Medikamente nimmt Bezug auf das Mistelpräparat Iscador, die Iscador AG verantwortet wie bisher die Herstellung und die Ampullierung der betreffenden Präparate.
Das bedeutet, dass die Präparate Iscador M, P, Qu jetzt mit dem Mundipharma-Präparat Bremistal M, P, Qu identisch sind.
Iscador M 5mg spezial, Iscador Qu 5mg spezial und Iscador UcHg werden von Mundipharma nicht angeboten.

Wir haben die neuen Präparate in unser Testsystem aufgenommen und werden die Erfahrungen mit diesen Präparaten abwarten.
Es ist zu erwarten, dass die gleiche Stimulationsrate wie bei den Iscadorpräparaten erreicht wird.



November 2014

Sehr verehrte, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Sehr verehrte, liebe einsendende Therapeutinnen und Therapeuten!

Ich möchte aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass die Misteltherapie keine Notfalltherapie ist. Ich verstehe gut, nach 30 Jahren Krebstherapie, dass die Patienten möglichst schnell etwas für sich tun wollen und begierig sind, das Ergebnis zum Beispiel des Misteldifferenzierungstestes zu erfahren. Wir haben uns auch immer bemüht, zeitnahe (bei Erfolg der Bezahlung) die Ergebnisse zu übermitteln.

Mein eigener Lebensweg sieht jedoch jetzt deutlich mehr persönliche Freiheit für mich selber vor. Dies wünsche ich auch Ihnen allen, wenn Sie in mein Lebensalter kommen!
Es kann deshalb in Zukunft etwas länger dauern, bis die Werte übermittelt sind.
Es hat sich bewährt, in dieser eventuellen Wartezeit dem Patienten Eleukokk Drg. oder Padma 28 zu verordnen. Beides sind immunstimulierende oral einzunehmende Medikamente.
Weiterhin macht es Sinn, Helleborus der Firma Wala oder Firma Helixor für eine Serie zu verordnen, um die Wartezeit bis zum Beginn der Misteltherapie zu überbrücken.
Bei Helleborus handelt es sich um ein immunstimulatorisches Medikament, das gut verträglich ist und auch zum Beispiel im Onkoimmuntest eingesetzt wird. Helleborus wird ebenfalls 3 x wöchentlich s.c. verabreicht, wie die Misteltherapie auch.

Jederzeit sind unsere entsprechenden Urlaubszeiten auf unserer Homepage (www.misteltherapie-stuttgart.de) abrufbar.Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung!
Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und würden uns freuen, wenn diese auch in Zukunft erhalten bleiben würde!

Mit freundlichen Grüßen.
Dr. R. Wagner und Onkobrain-Team.





Derzeit wird die additive Misteltherapie zur Chemotherapie des früheren Brustkrebses diskutiert. Bislang gab es jedoch keine klinischen Daten, auf die sich gestützt werden konnte.

Am 30.10.12 wurden die Ergebnisse der 5-Jahres Nachbeobachtung der Patientinnen der unten genannten ursprünglichen Studie in „Breast Cancer: Basic und Clinical Research“ veröffentlicht. Die Nachbeobachtung ergab, dass es bezüglich der Rezidiv- und Metastasenhäufigkeit keinen Unterschied zwischen den Gruppen gibt.
Die Veröffentlichung ist frei erhältlich und kann von hier herunter geladen werden:

http://www.la-press.com/five-year-follow-up-of-patients-with-early-stage-breast-cancer-after-a-article-a3395

oder http://dx.doi.org/10.4137/BCBCR.S10558

Die Ergebnisse der ursprünglichen randomisierten Studie zur zusätzlichen Misteltherapie zur Chemotherapie in „Breast Cancer: Basic und Clinical Research“ wurden vor drei Jahren veröffentlicht. Die Studie ergab, dass die Patientinnen eine bessere Lebensqualität und weniger Neutropenie während der Chemotherapie haben, die zusätzlich Mistelextrakt erhalten. Die Veröffentlichung ist frei erhältlich und kann von hier herunter geladen werden:

http://www.la-press.com/quality-of-life-and-neutropenia-in-patients-with-early-stage-breast-ca-article-a1532

Wenn man die beiden oben genannten Studien ausführlich liest, könnte man zunächst zum Schluss kommen, dass eine Misteltherapie beim Brustkrebs gar nichts bringen wird.
Man muss aber beachten, dass hier alle Patientinnen mit dem gleichen Mistelpräparat therapiert wurden, dieses wurde auch nur 2 x wöchentlich gespritzt und nicht 3 x wöchentlich wir normal üblich. Außerdem wurde nie kontrolliert, ob die Patientin immunologisch reagiert, die Pausen wurden willkürlich gewählt, nicht nach einem Therapieschema.

Wir gehen davon aus, dass in den oben genannten Studien ca. 90% der Patientinnen mit dem falschen Mistelpräparat behandelt wurden. Dies zeigt wie wichtig ein Misteldifferenzierungstest ist, der das jeweils beste Mistelpräparat für den Patienten aufzeigt. Eine praxisinterne Beobachtung bei unseren Brustkrebspatientinnen zeigt, dass mindestens 70% aller Patientinnen von einer Misteltherapie profitieren bezüglich der Lebensqualität, des verminderten Brechreizes unter Chemotherapie und der psychoimmunologischen Stimulation.

Weiterhin würde ich damit rechnen, dass mindestens 50% der Patienten hinsichtlich einer Verlängerung der Überlebenszeit bei bestehenden Metastasen oder durch das nicht auftreten von Metastasen profitieren.

Ohne Misteldifferenzierungstest und weitere nachfolgende Immununtersuchungen, ist dies aber nicht zu erreichen.